Feuerwehr - Gerätehaus 1 von 2

 

Gerätehaus FFW MehrenEinen langen Weg habe das neue Feuerwehrhaus in Mehren hinter sich. Dabei sei es nicht einmal ein „neues“ haus sondern ein „altes“ das entkernt und neu aufgebaut, zum „Neuen“ wurde.

 

Das alte Feuerwehrgerätehaus in Mehren war mit seinen Räumlichkeiten schon lange an seine Grenzen gestoßen und reichte vorne und hinten nicht mehr aus.

 

 

 

Über Jahre wurde mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln improvisiert. Aber letztlich war es sowohl für die Mannschaft als auch für Fahrzeuge und Geräte nicht mehr tragbar.

 

Gerätehaus FFW MehrenDer TLF 16/25 war in einer Scheune untergebracht, einen Aufenthalts- und Schulungsraum gab es nicht und an sanitären Anlagen war lediglich ein WC vorhanden.

 

Anfang der 90ger Jahre erwarb die Ortsgemeinde Mehren für 47 tausend D-Mark das ehemalige Lagergebäude. 1992 erfolgte die Zustimmung für die Erweiterung und den Umbau in ein Feuerwehrhaus.

 

 

 

Die nötigen Schritte, Anträge und Ausschreibungen für den ersten Bauabschnitt erfolgten. Die Fahrzeughalle wurde 2003 erstellt. Im zweiten Bauabschnitt erfolgte die Fertigstellung des Sanitärbereiches und schließlich im dritten Bauabschnitt die Errichtung des Mannschaftsraumes, Küche, Büro und auch der Außenanlagen.

 

Gerätehaus FFW MehrenAn Landeszuweisungen seien 70.000 Euro geflossen. Kreiszuweisungen 7.000 Euro, 10.000 Euro aus dem Verkauf des alten Gerätehauses und 192.000 Euro betrage der Eigenanteil der Verbandsgemeinde.

 

Die Kostenschätzung habe bei 320.000 Euro gelegen und somit eine Kostenersparnis von 41.000 Euro zu verbuchen. Im neuen Feuerwehrhaus, so der Wehrführer Ralf Schwarzbach abschließend, stehen ein Tanklöschfahrzeug, TLF 16/25 und ein Tragkraftspritzenfahrzeug, TSF.

 

Die Mannschaftsstärke belaufe sich aktuell auf 31 Wehrmänner und 15 Jugendfeuerwehrangehörige. Bürgermeister Heijo Höfer überreichte Wehrführer Schwarzbach symbolisch ein Foto des neuen Feuerwehrhauses und den Hausschlüssel. Pfarrer Bernd Melchor nannte die Feuerwehr einen Segen für die Gemeinde und gab der Wehr und ihrem neuen Gebäude den Segen Gottes mit auf den Weg.

 

(wwa) Fotos: Wachow

 

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